Alles ist eins und doch wieder nicht

Dinge sind nicht von einander getrennt, das ist nur die relative Wirklichkeit der Wahrnehmung. Doch in der absoluten Wirklichkeit ist alles Eins.

Der Kaffee, den ich trinke, die Bewegung, die mein Körper ausführt, damit ich trinken kann und der Geschmack, den ich erlebe, sind – vorausgesetzt ich empfinde sie, nehme sie also nicht bewusst wahr – ein einziges Phänomen.

Den Kaffee gibt es nur, wenn ich ihn trinke und schmecke, so wie es keinen Regenbogen gibt, wenn niemand hinschaut.

Masse ist kein Ding, sondern ein Phänomen, es ist und ist auch wieder nicht. Nicht anders ist der Geist, der unbeständig ist. Oder die Energie, die nie gleich ist, sondern in ständiger Bewegung.

Alles ist ständig in Bewegung, ist in der relativen Wirklichkeit in steter Beziehung zueinander, aber nicht im Absoluten, nur in der Wahrnehmung ist es differenziert.

Da gibt es kein „Innen“ und kein „Außen“, alles ist Eins. In meiner Haltung und in meiner Beziehung zu den Dingen der Welt drückt sich mein Verständnis von der Welt, dem Universum und dem Kosmos aus.

Wobei es „Dinge“ ja nicht gibt, nur in der relativen Wirklichkeit. Aber ohne die würde ich all das nicht erleben. Es geht daher darum, die Welt zu erleben, daraus aber keine (falschen) Schlüsse zu ziehen.