Achtsamkeit

Achtsamkeit setzt sich gewissermaßen an die Stelle des Lebens im Fiktiven.

Beziehung

Evolution findet über Beziehung und nicht über Wirtschaft statt.

Gestaltungshoheit

„Wir müssen die Gestaltungshoheit über uns selbst zurückgewinnen!“

Nur wer bin ich, den ich gestalten soll?

Wahrheit

Wollen wir die Wahrheit erkennen,
müssen wir zum ernsthaften Dialog bereit sein.

Schweigen

Es gibt diese Momente, in denen man merkt,
dass man nicht mehr schweigen darf.

Empfindung

Was ich empfinde ist nicht durch Äußeres,
sondern allein durch mich selbst bedingt.

Identität

Es genügt den wenigsten Menschen zu wissen, was sie falsch machen, sie wollen auch noch wissen, weshalb. Vorher hören sie damit nicht auf.

Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet nicht, die Herausforderungen des Lebens mit stoischer Gelassenheit anzunehmen, sondern vor allem, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Schwierigkeiten

Die vielleicht größte Schwierigkeit auf dem Weg der Selbsterkenntnis ist, das ‚Ich‘ zu überwinden und sich nicht überlegen zu fühlen.

Existenzielle Fragen

Ich kann Motorrad fahren, auch ohne die darin liegenden existenziellen Fragen auch nur zu erahnen. Was für ein Verlust!

Verständnis

Ich kann die Ch’an-Meister rauf und runter zitieren, doch ob ich ihre Gedanken begriffen habe – wer weiß?

Wohin des Weges?

ich will nicht verstehen, sondern lasse das Gehörte stehen,
so gelingt es mir, dualistisches Denken aufzubrechen.

Galtür

Die Frage nach der Perspektive ist auch eine Frage nach dem Maßstab. Welches Bezugssystem gilt? Wonach richten ich mich? 

Gedacht

Der Geist ist genau dieser Baum
 und dieser Grashalm
ohne Gedanken oder Gefühl verschwinden beide.

Ikkyû Sôjun in „Gedichte von der Verrückten Wolke

Gemeinschaft

Ich kann mit niemanden in Gemeinschaft sein, solange wir die Konvention nicht hinter uns gelassen haben.

Worum es geht

Ein Koch briet sein Fleisch, als ein Gast kam und ihn fragte, wie lange er das Fleisch denn braten würde. Die Antwort war: „Bis es 65° hat.“ „Nein“, antwortete der Gast, „ich wollte nur wissen, wie lange Sie es in der Pfanne lassen!“ Die Antwort war: „Bis es 65° hat.

Wer versteht, grinst und geht weiter.

Unser Geist kennt keinen Anfang und kein Ende.
Der ursprüngliche Geist
kann nicht Buddha-Natur werden.
Die ursprüngliche Buddha-Natur
ist Buddhas bösartiges Geschwätz,
der ursprüngliche Geist fühlender Wesen
ist deren Täuschung.

aus: Ikkyû Sôjun, „Gedichte von der verrückten Wolke“